Schwarz und Weiß waren die vorherrschenden Farben beim Präsidiumscup des Allgäuer Golf & Landclubs. Die meisten der 80 Golferinnen und Golfer, die einen der begehrten Startplätze ergattert hatten, kamen dem Wunsch des Vorstands nach und verliehen der abendlichen Siegerehrung mit dieser "Kleiderordnung" einen vornehmen Touch.
Während die Clubmeisterschaften der sportliche Höhepunkt einer jeden Golf-Saison sind, ist der Präsidiumscup das gesellschaftliche Highlight. Es komme bei diesem Turnier, meinte Sportwart Dieter Schuhmacher scherzhaft, nicht darauf an, besonders gut zu golfen, sondern einen großen Magen zu haben. Gleich an mehreren Stationen wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der Runde vom fleißigen Team um Claudia Huber und der gesamten Familie Fuhrmann mit Leckereien verkostet - von süß bis deftig. Nach dem Turnier gab es in gewohnter Weise ein festliches Mehrgänge-Menü, vorzüglich zubereitet vom Gastro-Team um Familie Perkovic.
All denen, die in irgendeiner Weise zum Gelingen dieser Veranstaltung beitrugen, wurde herzlich gedankt. Das übernahmen Interimspräsident Oswald Berger mit seinen beiden Stellevertretern Manfred Stock und Sepp Huber. Das Führungstrio des AGLC blickte zusammen auch noch einmal zurück auf das, was sich im Club in den vergangenen Monaten getan hatte. Auf Investitionen und Entwicklungen. Sie schauten voraus und kamen zum Ergebnis: "Bei uns in Ottobeuren ist es halt einfach am schönsten."
Aus sportlicher Sicht hatte sich das Turnier freilich auch wieder gelohnt. Zumindest für einige, die einen guten Tag erwischt hatten. Das Brutto der Damen ging mit 29 Punkten an Elena Emmerz, das Brutto bei den Herren mit 34 Zählern an Maximilian Lechner. In Nettoklasse A bis HCP 11,1 sicherte sich Philipp Gietl (39) den Tagessieg vor Christoph Müller (38) und Richard Rössle (36). Nettoklasse B von HCP 11,2 bis 19,4 gewann Benedict Emmerz (42), Zweiter wurde Fabian Lübeck (42), Dritter Jürgen Emmerz (41). Maurus Schäfer war mit seinen 40 Punkten in Nettoklasse C ab HCP 19,5 nicht zu schlagen. Hinter ihm folgten Roland Ahne (39) und Andrea Berchtold (38).
Die Sonderwertungen gingen an Elena Emmerz und Philipp Gietl (Longest Drive) sowie Joanne Grice und Stefan Kunert (Nearest to the pin).