Auf den Weg nach Zell am See haben sich bei der Expert Techno Markt Golftrophy im Allgäuer Golf- und Landclub 88 Golferinnen und Golfer gemacht. Sie spielten in Ottobeuren eines von insgesamt zehn Qualifikationsturnieren. Die Brutto- und Netto-Sieger dürfen nun im Herbst zum Finale am Fuße von Schmittenhöhe und Kitzsteinhorn im Salzburger Land.
Für den AGLC bedankte sich Vorstandsmitglied Stephan Schöttl bei den Geschäftsführern des Expert Techno Marktes, Ralph Furtner und Siegfried Müller, die ebenso höchstpersönlich im Allgäu mitspielten wie der Memminger Marktleiter Daniele Rachella. Die Golftrophy, sagte er, sei im Turnierkalender des AGLC immer wieder eines der absoluten Highlights, schnell ausgebucht und mit einer langen Warteliste versehen. Schöttl äußerte seinen Wunsch, doch auch im kommenden Jahr wieder Gastgeber sein zu dürfen. Furtner gab das Lob zurück, dankte den Verantwortlichen im GC Ottobeuren und meinte mit Blick auf 2020: "Wir tun unser Bestes".
Bereits zum 13. Mal findet die Expert Techno Markt Golftrophy insgesamt statt, seit 2015 ist Ottobeuren eine der Stationen. Der Gabentisch war reichklich bestückt, auch eine Tombola für die Teilnehmer wurde angeboten.
Aber auch auf dem Platz kam es auf das Quäntchen Glück an. Im Brutto der Männer war es dieses Mal richtig knapp. Maximilian Lechner siegte mit 29 Punkten vor Claus Geyer (28/Wiggensbach) und Philipp Klotz (27). Bei den Frauen war es einmal mehr ein Geschwister-Duell, das Melanie Ziegner mit 29 Punkten für sich entschied, Monja Ziegner (26) wurde Zweite vor Renate Biedermann (18).
Als Netto-Sieger der Klasse bis HCP 15,9 darf Philipp Klotz zum Finale nach Zell am See. Er gewann mit 41 Punkten vor Claus Geyer (40/Wiggensbach) und Monja Ziegner (38). Die Klasse 16,0 bis 25,4 entschied Thomas Alt (48/GP Gudensberg) für sich. Auf den weiteren Plätzen landeten Wolfgang Hörtrich (41/Wiggensbach) und Tim Tenscher (40). Die Klasse von HCP 25,5 bis 45 war Sache von Michael Hornung. De Gast vom GC Bodensee-Weißensberg spielte die höchste Netto-Punktzahl des Tages: eine satte 53! Martin Bingger und Michael Kühlmuß mit ihren ebenfalls starken 44 Zählern hatten da deutlich das Nachsehen.
Sonderwertungen wurden gleich mehrere ausgespielt. Der Hole-in-one-Preis blieb zwar unangetastet. Aber es gewannen: Werner Feneberg (Longest Drive bis HCP 12,4), Klaus Eberts (Longest Drive ab HCP 12,5 und Nearest to the Pin Bahn 7), Melanie Ziegner (Longest Drive bis HCP 12,4), Elena Emmerz (Longest Drive ab HCP 12,5), Karl-Peter Neudegger (Nearest to the pin Bahn 3), Monja Ziegner (Nearest to the pin Bahn 13) sowie Renate Biedermann und Maximilian Lechner (Nearest to the pin Bahn 17).